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Kaffee-Inspiration
Von Frank Adrian
Für Honoré de Balzac, den berühmten Romancier des 19. Jahrhunderts, bedeutete Kaffee die große Inspiration. Nach ihm sind Kaffee-SB-Restaurants benannt.
Allerdings wurde seine Inspirations-Quelle zur Sucht und soll seinen frühen Tod verursacht haben. Später, in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, entstand die sogenannte "Caféhaus-Literatur". Das waren heitere und nachdenkliche Plaudereien, die in Zeitungen erschienen.
In Caféhäusern in Paris, Wien und Berlin schrieben bekannte Autoren wie Victor Aubertin, Alfred Polgar und Peter Bamm unterhaltende Aufsätze, auch "Feuilletons" genannt. Das fällt mir bei einen Milchkaffee im Balzac in der Lüneburger Straße in Harburg ein. Am Nebentisch sitzt ein junger Mann und tippt emsig ins Notebook. Entsteht bald eine neue "Caféhaus Literatur" in Harburg? Werden sich hier junge Autoren treffen, angeregt miteinander plaudern und spontane Ideen im Notebook notieren?
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