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Tchibo setzt auf den Osten
(dpa) Ob Bekleidung, Unterwäsche oder Küchenutensilien: Was den deutschen Tchibo-Kunden angeboten wird, ist auch in der jüngst eröffneten Prager Filiale zu haben oder in Brünn.
Die beiden tschechischen Läden mit dem Systemangebot von Kaffeeverkauf, -ausschank und wöchentlich wechselnden Gebrauchsartikeln sollen nicht die einzigen im Land bleiben. „Sechs bis zehn Filialen pro Jahr sind machbar", berichtet Tchibo-Vorstandsmitglied Peter M. Wolf und denkt dabei auch an Polen.
Seit 1991, nach der politischen Wende in Osteuropa, erschließt sich der Hamburger Konzern die Kaffeekulturen Zentral- und Osteuropas. Der Umsatz der Region von rund 500 Millionen Euro soll sich in drei, vier Jahren verdoppelt haben. Für die Expansionsstrategie werden jährlich rund zehn Prozent der Erlöse als Investitionen angesetzt.
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