Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kaffee

Frisch gemahlen

Mein Großtantchen vermachte mir eine alte Kaffeemühle. Ich finde solch alte Gerätschaften immer höchst interessant und mit ein klein wenig Zauber verbunden. Ich frage mich dann gerne mal, wer wohl auf die IDEE kam, so etwas zu erfinden.

Die Entwicklung ist erstaunlich, denn es ist doch eigentlich noch gar nicht so lange her, dass solche Küchenhelferlein ihr Werk getan  haben. Ein paar Jahrzehnte später stehen diese Geräte nur noch zur Zierde in den Haushalten - in den Küchen haben sich prachtvolle Kaffeevollautomaten breit gemacht.

KaffeebohnenKaffeezubereitung wird seit einigen Jahren wieder viel bewußter zelebriert. Im Grunde findet eine Paarung von Nostalgie mit Moderne statt. Die Erkenntnisse von heute im technischen Bereich verbinden sich mit unserer Freude an bewährtem Wissen. Dazu gehört der frisch aufgebrühter Kaffee inkl. der kurz zuvor gemahlenen Bohnen. Kaffee ist ein Frischeprodukt! Innerhalb weniger Minuten nach dem Mahlen verflüchtigt sich ein Teil der CO2- und Aromagase.  Hach, wie herrlich duftet frisch gemahlener Kaffee, aber leider findet genau dieser Duft nicht den Weg in unsere Tasse, sondern nur in unsere Nase.

Was also tun, damit möglichst all das Wertvolle, Feine, Leckere aus den Kaffeebohnen in unserem Kaffee kommt? Zwei Kriterien sollten beachtet werden.
Die Kaffeebohnen sollten frisch gemahlen werden. Ein gutes Mahlwerk gehört ebenfalls dazu. Die verwendete Mühle, wie z.B. von Mahlkönig, sollte vor allem folgende Kriterien erfüllen: Das Mahlwerk sollte sich nicht erwärmen und möglichst gleichmässiges Kaffeemehl produzieren. Einem wunderbaren Kaffeegenuss steht dann nichts mehr im Wege. 

Die Kaffeemühle von Großtantchen wird aus nostalgischen Gründen aufbewahrt!

Alte Kaffeemühle

Nickname 02.09.2013, 12.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Cappuccino-Zeit



Nickname 09.05.2013, 13.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

10 Fakten über Kaffee


BildQuelle

Nickname 12.04.2013, 12.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Kaffee aus Kindertagen im Erwachsenenformat



Zu meinen Kindheitsgenüssen gehört unbedingt Caro-Kaffee.

Er wurde immer wie folgt zubereitet: Zwei Teelöffel Pulver in die Tasse, dann zwei Teelöffel Zucker und alles mit ein bis zwei Teelöffel Kondensmilch gut verrühren... und erst dann - unter kräftigem Rühren - mit heißem Wasser aufgießen.
Das mache ich auch heute noch so.

Weil mein Kinderkaffee nun auch im Erwachsenenformat auf den Markt gebracht wurde, will ich wissen, ob wir noch zusammen passen ;)

Nickname 26.02.2013, 00.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bevor es in die Luft geht

Falls dir diese Tasse inkl. dem Unterteller schon einmal begegnet sind, dann weißt du wo ich mich auf diesem Bild befunden habe... ja, richtig - in München auf dem Flugplatz - auf dem Weg zurück nach Hamburg. Ein Käffchen geht immer ;-)

Nickname 09.12.2012, 00.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein kleines Frühstück

Ohne Frühstück sollte man ja eigentlich nicht los - der leere Magen verführt doch sehr für vll. überflüssige Einkäufe. Also rein ins nächste Cafe und ein leckeres Frühstück zu zweit geniessen. Schön ist es, wenn so ein kleines Frühstück mal von der Norm abweicht - nicht nur ein Brötchen, daneben die Dose Konfi... uns hat das kleine Schüsselchen Obst dazu gefallen und es gab eine besonders leckere Konfitüre in einem kleinen Schälchen. Das Ganze ist so doch ein wenig liebevoller angerichtet :-)

Nickname 09.12.2012, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Coffee meets Mohnkuchen

wir sind bekennende iPhone-User und lieben die Foto-App Hipstamatic. Mit der entsprechenden Einstellung/Effekt gibt sie so einem Kaffee-und-Kuchen-Anblick doch noch einen ganz besonderen Touch. Wir mögen es sehr :-)

Angetroffen haben wir das Arrangement in der »Galleria Hamburg

Nickname 08.12.2012, 23.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Neue

Nickname 09.09.2012, 00.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fotogene Kaffeebohnen

Ich bestaune sie immer wieder, die Bilder, die Kaffeebohnen zeigen. Ob um eine Tasse drapiert, oder gerade eben noch aus der Packung gepurzelt - ich finde Kaffeebohnen sind ein wirklich schönes Fotoobjekt - in gerösteter Form natürlich.

Immer, wenn ich gerade Bohnen zu Hause habe, müssen sie für mich Model stehen--- halt nein, natürlich liegen. Am allerliebsten habe ich es unkompliziert. Ja, das ist so. So wie Kaffee gerne als Kaffee trinke und nicht in allen möglichen Geschmacksrichtungen abgewandelt, mag ich auch das Fotografieren mit möglichst wenig Aufwand gestalten. Wäre ich jetzt ein Superfotograf wäre so ein Kaffeebohnen-Shooting natürlich noch ne ganz andere Nummer, als ich es hier zeigen kann. Aber ehrlich, mir persönlich gefällt soweit doch ganz gut, was ich abgelichtet habe.

Küchenzeilen eignen sich, entsprechend meiner Bedürfnisse, sehr gut als Grundlage meiner Fotoshootings. Zusätzlich hab ich darauf ein Vollholzbrett liegen, das uns normalerweise als Unterlage beim Schnibbeln von Gemüse usw. dienlich ist. Praktisch sage ich und es wird immer mal umfunktioniert. Ich finde, dass sich Holzstruktur sehr gut auf einem Bild macht. Schwupps, da lag sie schon die Kaffeedose mit all den duftenden Bohnen - schnell ein Foto!



Von links von rechts von nah von fern. Dann male ich ein Herz in mitten der Bohnen und rauf auf den Stuhl um das Ganze von oben fotografieren zu können. Möge mir jeder ambitionierte Fotograf meine Unwissenheit verzeihen, aber ich hab einfach nur Spaß daran. Mich begeistert die Farbe der Bohnen;  mich begeistert es, wenn ich eine tolle Tiefenschärfe erreichen konnte.



Ich werde weiter üben und bin der Meinung, es lohnt sich. Wegen der Attraktivität der Kaffeebohnen und wegen den erlangten Kenntnissen und Erfahrungen beim Fotografieren. Im Übrigen hab ich mir schon eine Lesezeichen für eine echte Kaffeekünstlern gesetzt, die ich der nächsten Zeit vorstellen werde. :-)


Nickname 22.12.2011, 16.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Retro ist in - pour over coffee

Ich wusste es, ich liege total im Trend!

Vor einer ganzen Weile schon, ging es für mich in Sachen Kaffeeaufbrühen back to the roots. Back to roots bedeutet: zurück zur Kaffeefiltration nach Melitta Bentz. Was für eine geniale Frau!

Lt. einer Umfrage 2010 von GfK Consumer Scan sollen die meisten Deutschen ihren Kaffee klassisch gefiltert bevorzugen. Was also hier hin Deutschland geliebte Tradition ist, wird in den  New Yorker In-Cafes und Bars als neuer Trend zelebriert: pour over coffee - was "handgefilterter Kaffee" bedeutet. Amerika wäre aber nicht Amerika, wenn dem Ganzen nicht noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt würde. "pour over coffee" nicht genug, denn in angesagten Cafès und Bars stehen Gestelle aus Holz oder Edelstahl, die im Gespräch als "pour over ricks" oder "drip bars" erwähnt werden. Damit wird gefilterter Kaffee wie am Fliessband produziert. Auf den Gestellen stehen Kaffeefilter, unter den Gestellen die Kaffeetassen und dann wird aufgegossen. Wie das aussieht kann man hier sehen. Das hat was, findet ihr nicht auch?

Irgendwie ist es ein gutes Gefühl, voll im Trend zu liegen ;-) aber ehrlich, mir schmeckt mein Kaffee - frisch gefiltert -  tatsächlich am besten. Trend hin oder her.



Kaffee filtern - aber richtig:

Ich liebe Rituale; Rituale brauchen aber ein wenig Zeit. Kaffee frisch aufbrühen ist ein kleines Ritual für mich. Die Belohnung: purer, unverfälschter Kaffeegenuss.

So geht es:

1. Die Filtertüte an den Nähten umfalten - seitlich wie unten - und in den Keramik- oder Kunststofffilter setzen. ( Ich bevorzuge den Keramikfilter, weil er u.a. auch noch so wunderbar nostalgisch aussieht)

2. Den Keramikfilter mit der Filtertüte auf einen Kaffeebecher oder eine Kanne setzen. Nun langsam heißes Wasser über den Filter giessen, so dass er sich schön voll saugt.

3. Nun gibst du deinen gemahlenen Filterkaffee möglichst ebenmässig in den angefeuchteten Filter. Die Frage taucht immer wieder auf: wieviel Kaffee?! Ich benutze ein Kaffeelot, das in etwa 7,5 g Kaffee fasst. Man rechnet ca 7,5 g Kaffee auf 125 ml Wasser.

4. Dein Kaffeewasser sollte schon etwas abgekühlt sein - auf ca. 91 - 95° Grad. Davon giesst du ein wenig über das Kaffeepulver. Es sollte gerade so bedeckt sein. Damit quillt der Kaffee auf und kann sein Aroma besser entfalten.

5. Ist das Wasser komplett durchgelaufen, giesst du das restl. Wasser mit einer kreisenden, langsamen Bewegung von aussen nach innen nach. Bei einer Kanne musst du natürlich noch einmal nach giessen. Bei mir reicht bei einem Kaffeebecher 1 Aufguss.

Nickname 21.12.2011, 17.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL